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Eine Plexiglaskugel mit ca. 50cm Durchmesser wird auf einem alten Holz-Dreibeinstativ in einem dunklen Raum platziert. Über eine Apparatur unterhalb derselben gelangen über eine Öffnung in regelmäßigen Abständen Seifenblasen in die Kugel. Die Seifenlauge enthält fluoreszierende Substanzen, welche über eine dezent unter der Kugelöffnung angebrachte UV-Beleuchtung zum fluoreszieren angeregt werden. Da das UV-Licht von dem Plexiglas weitestgehend reflektiert wird, gelangt es nicht in den Umraum und der Fluoreszenzeffekt beschränkt sich auf den Innenraum der Kugel. Diese ist ausgefüllt von einem Netz aus Seifenblasen, wobei die Schnittgeraden respektive Kreuzungspunkte zweier oder mehrerer Blasen dabei mehr Flüssigkeit aufweisen und damit eine wesentlich stärkere Luminanz haben. Das ganze erinnert durch die eher grobe Struktur und die verstärkte Prägnanz der Linien und Knotenpunkte mehr an eine Modelldarstellung von Nervengewebe denn an gewöhnlichen Schaum. Durch das kontinuierliche Vergehen und Entstehen einzelner Blasen befindet sich das gesamte System in ständiger Reorganisation. Jede Form punktueller Veränderung setzt sich durch die Netzstruktur fort. Der Betrachter wird Zeuge der unglaublichen Anmut eines natürlichen Konstruktionsprinzips in permantem Wandel.

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Please be aware, that for now the described piece is just a model/proof of concept and the upcoming work might differ from the outlined setup in form, material and presentation. Several associated pieces are at the planning stage and will form a new work complex.


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facts
  • title: one
  • year: 2016 ( upcoming )
  • size: aprox. 2m x 1m x 0.8m
  • material: wood tripod, acrylic glass sphere, stainless steel, pump, uv-leds, fluorescent soapsuds, misc. electronic parts

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